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Dienstag, 16. März 2010

Nicht zu verkaufen: Twitter bald "überall"

Der populäre Kurznachrichtendienst Twitter soll künftig besser in andere Webseiten integrierbar werden. Mit Hilfe der Schnittstelle "@anywhere" (für: "überall") soll es künftig etwa möglich sein, einem Twitter-Konto zu folgen, ohne dazu extra die Homepage des Unternehmes aufsuchen zu müssen.
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(Foto: picture-alliance/ dpa)

Auf der Fachkonferenz SXSW in Austin im US-Bundesstaat Texas kündigte Twitter-CEO Evan Williams an,  die neue Schnittstelle werde vom Start weg von namhaften Internetunternehmen wie Amazon, Bing, Digg, eBay, der Huffington Post oder Yahoo und Youtube eingesetzt.

Für die Betreiber der jeweiligen Seiten soll die Einbindung extrem einfach zu bewerkstelligen sein, heißt es im offiziellen Twitter-Blog. Künftig sei es nicht mehr nötig, die offenen Programmierschnittstellen (APIs) zu nutzen. Stattdessen könne man den Dienst aktivieren, indem man einige Zeilen Javascript in den eigenen Code einbinde.

Wann genau @anywhere fertig ist, wurde noch nicht verraten. Dafür sagte Williams bei einer Fragerunde am Rande der Präsentation, dass er und seine Miteigentümer Twitter unbedingt behalten wollten. Zumindest in den nächsten zwei Jahren werde das Unternehmen auf keinen Fall verkauft.

tle

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