Dienstag, 02. März 2010
140 Zeichen Kommerz: Twitter macht's für Geld
Der Kurznachrichtendienst Twitter steht kurz davor, in Suchergebnislisten Werbeanzeigen zu platzieren. Das berichtet der Wall-Street-Journal-Ableger "All Things Digital" unter Berufung auf Insider.
Das Geschäftsmodell sei in etwa das gleiche wie das von Google. Nur wenn jemand die Suchfunktion nutze, bekomme er Anzeigen ausgeliefert - und auch nur solche, die zur Suchanfrage passten.
Wie alle Nachrichten auf der populären Microblogging-Plattform, so seien auch Twitter-Anzeigen auf 140 Zeichen Länge begrenzt, heißt es weiter. Platziert werde die Werbung von einer Software eines Drittanbieters, die die Programmierschnittstelle der Twitter-Datenbank benutze.
Genauer Starttermin noch unbekannt
Zunächst werde die Firma mit Sitz in San Francisco mit Werbeagenturen und Großkunden zusammen arbeiten, später soll es - ähnlich wie bei Google - für jedermann möglich sein, Anzeigen im Do-it-yourself-Verfahren zu platzieren.
Wann es wirklich los geht, verrät auch All Things Digital nicht. Es gebe noch zahlreiche Details, die zu klären seien. Mit hoher Wahrscheinlichkeit starte das Programm aber noch in dieser Jahreshälfte. Da noch unklar sei, wie die Nutzer die Werbung annähmen, werde das Programm allerdings wohl zunächst als "Test" bezeichnet.
tle
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