Freitag, 12. Februar 2010
Ungeschütztes Windows 7: Update gegen Raubkopierer
Erfolgsgeschichte aus Bit und Bytes: Windows 7 verkaufte sich schon wenige Tage nach Veröffentlichung deutlich besser als der Vorgänger Vista. (Bild: Microsoft/dpa/tmn)
(Foto: dpa)
Microsoft hat ein Update angekündigt, mit dem es illegale Aktivierungen von Windows 7 verhindern kann. Derzeit gibt es immerhin mehr als 70 Möglichkeiten, das neueste Betriebssystem des Unternehmens unerlaubt freizuschalten.
Der Patch ist freiwillig. Microsoft gibt an, man wolle mit ihm Nutzer vor Raubkopien schützen, die mit Viren und Trojanern verseucht sind. Manuell kann das Update ab 16. Februar heruntergeladen werden. Ende des Monats wird es auch per Auto-Update ausgeliefert.
System läuft weiter
Ist das Update installiert, überprüft die "Windows Activation Technologie" alle 90 Tage, ob Windows 7 eine Raubkopie ist oder die Aktivierung ausgehebelt wurde. Wird Microsoft fündig, meldet es dies, der Bildschirmhintergrund wird schwarz und erhält ein Wasserzeichen. "Opfer" müssen aber nicht fürchten, dass das Betriebssystem deaktiviert wird. Es läuft weiter, auch Updates werden installiert. Nur Extras wie der Gratis-Antivirenschutz Security Essentials stellen den Dienst ein.
kwe
Hintergründe zur Nachricht
Technik
-
Neue Patentattacke
Apple beißt sich fest
-
Angst vor Zensur
ACTA lässt Tausende protestieren
-
"CIA Tango down"
Hacker legen CIA-Seite lahm
-
Beta für alle kommt
Microsoft gibt Windows 8 frei
-
"Regierung bekommt kalte Füße"
Außenamt legt ACTA auf Eis
-
Prozess-Turnier in Mannheim
Apple - Motorola 1:2
-
2,25 Prozent pro iPhone
Auch Google will Apple plündern
-
Apple unterliegt Samsung vor Gericht
Galaxy Tab 10.1N ist durch
-
Passwörter der Manager im Netz
Hacker greifen Foxconn an
-
Buffalo macht's einfach
Lohnt sich eine eigene Cloud?
-
Zum Wegwerfen komisch
Rätselspaß im Müll: Deponia
-
Smartphones in der Kältekammer
iPhone nicht wintertauglich?
