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Auf manchen Android-Smartphones macht ein Update WhatsApp unbrauchbar.
Auf manchen Android-Smartphones macht ein Update WhatsApp unbrauchbar.(Foto: WhatsApp)

Speicher-Bug nervt Android-Nutzer: WhatsApp zickt beim Update

Zahlreiche Android-Nutzer können derzeit WhatsApp wegen eines klemmenden Updates nicht nutzen, die Beschwerden im Play Store häufen sich. Für Betroffene gibt es aber vermutlich eine einfache Lösung des Problems.

Das Update-Problem, das WhatsApp bereits im März auf vielen Android-Smartphones unbrauchbar machte, wiederholt sich derzeit offenbar. Wie damals verweigert der Messenger ohne ein erforderliches Update den Dienst, die Aktualisierung scheitert aber am angeblich zu kleinen Speicherplatz auf den Geräten. Eine Neuinstallation ist ebenfalls nicht möglich.

Die tatsächliche Ursache des Fehlers ist noch nicht bekannt, wie bei WhatsApp-Problemen üblich, antwortet der Entwickler nicht auf die zahlreichen wütenden Nutzer-Kommentare im Play Store. Offenbar scheint das Problem aber vor allem bei Geräten mit Android 4.1.2 oder einer älteren Version von Googles Betriebssystem aufzutreten.

Zwar berichten einige Nutzer, das Update sei möglich gewesen, nachdem sie viele unnötige Apps deinstalliert und deutlich mehr als die erforderlichen 15 Megabyte freigemacht hätten. Doch eigentlich bleibt den Betroffenen nur übrig, auf ein korrektes Update zu warten, das irgendwann kommen wird.

Möglicherweise hilft aber in diesem Fall auch eine Umgehung von Googles Play Store. Denn während dort noch die Version 2.11.301 steht, bietet WhatsApp auf seiner Webseite im direkten Download bereits seinen Messenger in der Version 2.11.315 an, die vermutlich problemlos auch auf Smartphones mit angeblich zu wenig Speicherplatz funktioniert.

Um die heruntergeladene Installationsdatei (APK) installieren zu können, ist es vorübergehend notwendig, in den Einstellungen unter "Sicherheit" hinter "Unbekannte Herkunft" ein Häkchen zu setzen. Danach kann man die Installation durch einen Tipper auf "WhatsApp.apk" direkt in der Mitteilungszentrale starten. Alternativ geht's auch im Dateimanager über den Download-Ordner. Im Anschluss sollte die Installation aus unbekannten Quellen aus Sicherheitsgründen wieder deaktiviert werden.

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Quelle: n-tv.de

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