OEM-Versionen deutlich günstigerWindows 7 unter 50 Euro
Windows 7 wird als OEM-Version deutlich günstiger angeboten als die 120 Euro teure Retail-Variante. Im Family-Paket kostet eine Lizenz weniger als 50 Euro.
Windows 7 wird als OEM-Version deutlich günstiger angeboten als die 120 Euro teure Retail-Variante. In Preisvergleichsdiensten wird die Home-Premium-Version bereits ab 100 Euro inklusive Versand gelistet. Noch größer ist der Unterschied bei den Varianten Professional (130 statt 280 Euro) und Ultimate (170 statt 300 Euro). Unschlagbar ist der Preis für das Home-Premium-Family-Paket mit drei Lizenzen. Einige Händler verlangen dafür nur rund 130 Euro inklusive Versand. Damit schlägt das Family-Paket sogar das kurzfristige Einführungsangebot von 50 Euro.
Günstiger wird das neue Microsoft-Betriebssystem vermutlich nicht mehr. "Da die Handelsspannen sehr niedrig sind, gehen wir nicht davon aus, dass diese Preise in den nächsten Monaten deutlich unterschritten wird", sagt Christian Rudeloff von Guenstiger.de.
IFA-Premieren
Microsoft zeigt auf der IFA in Berlin gemeinsam mit Partnern erste Computer, Laptops und Mini-Notebooks mit dem neuen Betriebssystem Windows 7. Viele große und kleine Notebooks unter anderem von Asus, Acer, HP, Medion und Samsung werden bereits im Herbst in den Handel kommen, kündigte Microsoft an. Offizieller Marktstart für den Nachfolger von Vista ist der 22. Oktober. Neue Geräte mit berührungsempfindlichem Bildschirm sollen mit Hilfe von Windows 7 neben vielen weiteren Neuerungen auch die sogenannte Multitouch-Funktion unterstützen. Damit kann der Nutzer Programme mit dem Finger steuern und ähnlich wie bei Apples iPhone zum Beispiel mit den Fingern einzelne Bilder aufziehen und damit vergrößern.
In Berlin werde auch zu sehen sein, wie mit Windows 7 "die Welten von Fernsehen und Internet immer stärker zusammenwachsen", sagte Microsoft-Deutschland-Chef Achim Berg. So könnten über Microsofts Media Center mit Windows 7 auch Inhalte aus dem Internet in das laufende TV-Programm eingeblendet werden. Musik und Videos sollen sich auf der Basis des neuen Betriebssystems auch deutlich schneller durchsuchen und sortieren lassen. Zudem will Microsoft auch ein Modell seines Computertisches Surface auf der IFA zeigen, der allerdings noch mit Vista-Betriebssystem läuft. Das Gerät soll laut Microsoft künftig auch bei den Mobilfunkanbietern Vodafone und O2 in deren Verkaufsräumen eingesetzt werden.