Technik

Neue Notebooks: Windows 8 macht schnell

Einen Touchscreen haben sie nicht, die sechs Windows 8-Notebooks, die Computerbild zum Test gebeten hat. Dennoch bietet das für den mobilen Einsatz optimierte Betriebssystem einige Vorteile. Vor allem die Geschwindigkeit überzeugt.

Anders als das Surface haben die Notebooks im Test keinen Touchscreen.
Anders als das Surface haben die Notebooks im Test keinen Touchscreen.(Foto: picture alliance / dpa)

Windows 8 hat einen guten Start hingelegt: Rund 40 Millionen Lizenzen hat Microsoft in den ersten vier Wochen verkauft, damit übertrifft das neue Betriebssystem schon mal seinen Vorgänger. Wie sich Windows 8 auf dem Laptop schlägt, hat jetzt die Zeitschrift "Computer Bild" geprüft. Sechs 15-Zoll Notebooks haben sich die Tester genauer angesehen. Alles echte Allrounder: Klein genug für den komfortablen Transport und groß genug, um bequem damit zu arbeiten.

Und das geht mit Windows 8 offenbar etwas flotter als mit Windows 7. Insbesondere die drastisch verkürzte Startzeit überzeugte. Lob gab es auch für die große Auswahl von Apps. Man merkt, dass das Betriebssystem für Touchscreens optimiert ist: Am schnellsten lässt sich Windows 8 per Touchscreen bedienen, mit dem jedoch kein Testkandidat ausgestattet ist. Immerhin lässt sich das Touchpad nutzen, um horizontal zu blättern: einfach mit zwei Fingern waagerecht darüber streichen. Im Zweifelsfall kann ein separates Touchpad Abhilfe schaffen.

Ob bei der Arbeit mit Office-Programmen, bei der Fotobearbeitung oder beim Surfen im Internet – alle Notebooks seien schnell genug, so "Computer Bild". Lediglich beim Arbeitstempo hängte das Asus-Modell, das für knapp 700 Euro angeboten wird, die Konkurrenz ab. Außer der Festplatte besitzt es nämlich och einen kleinen SSD-Speicher, auf den es oft benötigte Daten und Programme auslagert.

Fujitsu wird heiß

Neben der Geschwindigkeit prüften die Tester auch die Alltagstauglichkeit.  Für den Einsatz auf dem heimischen Sofa sind die meisten Modelle geeignet, lediglich beim MSI stören herausstehende Standfüße. Zudem kann das Fujitsu-Modell kann auf dem Schoß schnell unangenehm werden: An der Unterseite erhitzte es sich auf satte 47 Grad. Der WLAN-Einsatz etwa im Café klappte mit allen Testkandidaten. Getrübt wurde der Spaß allerdings durch die spiegelnden Displays, die bei allen Kandidaten nervten.  

Schwächen offenbarten sich auch beim Akku. Zwar sind lange Laufzeiten bei Notebooks eigentlich Pflicht, dennoch konnte keines der Geräte im Test wirklich überzeugen.. Die Modelle von MSI, Toshiba und Sony machten bei Büroanwendungen schon nach zweieinhalb Stunden schlapp, der Fujitsu schaffte immerhin mehr als drei Stunden.

Letztlich konnte sich nur ein Kandidat in der Gesamtwertung die Note "gut" sichern:  Das Acer V3-571G, der für 700 Eurozu haben ist. Der Testsieger überzeugte mit 700 Gigabyte Festplatte, angenehm leisen Betriebsgeräuschen und stabilen Tasten. Ein heißer Tipp für alle, die auf dem Notebook auch grafisch aufwendige Spiele zocken wollen, denn dank acht Gigabyte Arbeitsspeicher und schnellem Grafikchip lief hier alles flüssig. Anders beim Lifebook AH552/SL von Fujitsu. Für viele Spiele sei es komplett untauglich, urteilten die Tester, verliehen dem Gerät aber dennoch den Titel "Preis-Leistungssieger": Für knapp 590 Euro bietet das Lifebook ebenfalls rund 700 Gigabyte Speicher und ist für Office- und Internetanwendungen völlig ausreichend.

 

Quelle: n-tv.de

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