Dienstag, 20. Juli 2010
Schneller und billiger: iPhone 4 aus Großbritannien
Der Ansturm aufs iPhone 4 ist ungebrochen, daran ändern auch die Antennenprobleme des Gerätes nichts. Wer heute bei der Telekom bestellt, wird sein Gerät frühestens in neun Wochen in den Händen halten. Weiße iPhones sind bei Apples deutschem Vertriebspartner derzeit überhaupt nicht zu bekommen.
"Wenn du es eilig hast, mache einen Umweg", lautet ein Japanisches Sprichwort und für Apple-Jünger ohne Geduld führt dieser Weg über Großbritannien. Der dortige Apple-Store verspricht die Auslieferung binnen drei Wochen – nur leider nicht nach Deuschland. Doch für dieses Problem gibt es eine Lösung: "Borderlinx" nennt sich ein Service der DHL, der es Online-Shoppern leichter machen soll, an Ware aus USA und Großbritannien zu kommen.
Briefkasten auf der Insel
Wer sich dort registriert, erhält eine Lieferadresse im jeweiligen Land zugewiesen. An diese Adresse kann man nun das iPhone aus dem britischen Apple-Store schicken lassen. Vorsicht: Unbedingt darauf achten, dass das von Borderlinx vorgegebene Adress-Format eingetragen wird. Sobald das Paket die Adresse auf der Insel erreicht hat, kann man den Weiterversand nach Deutschland veranlassen – oder noch weitere Waren in anderen Online-Shops einsammeln.
Der britische Umweg bietet sich nicht nur für alle an, die meinen, keine weiteren zwei Monate ohne iPhone 4 auszukommen. Auch wer den Pakt mit der Telekom scheut, dürfte mit dem Import-Gerät gut leben können: Der britische Apple-Store verkauft die iPhones ohne SIM-Lock und Vertrag. Die 16 GB-Variante ist dort ab 499 Pfund zu haben, rund 590 Euro, für das 32 GB-Smartphone sind 599 Pfund fällig, also knapp 710 Euro. Hinzu kommen rund 30 Euro für den Versand über Borderlinx. Mit einer Einschränkung müssen allerdings auch die UK-Besteller leben: Auch auf der Insel gibt es das iPhone 4 derzeit nur in schwarz.
ino
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