Absturz Air-France-Flug 447

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Flugzeugteile und sterbliche Überreste an Bord: Das Schiff, eigentlich ein Kabelleger, verfügt über schweres Gerät und ausreichend Platz. Die letzte Reise von Flug "AF 447" Leichen erreichen Frankreich

Mehr als zwei Jahre nach dem mysteriösen Verschwinden einer Air-France-Maschine über dem offenen Meer trifft im Hafen von Bayonne an der französischen Atlantikküste ein Schiff mit einer grausigen Fracht ein: Flugunfallermittler bringen 104 der 228 Todesopfer zurück an Land. Ihre Körper können zur Aufklärung des Absturzes beitragen - und damit womöglich künftige Katastrophen verhindern.

Diese Fotos von der Absturzstelle hat Air France freigegeben. Bergung von AF 447 abgeschlossen 104 Leichen auf dem Heimweg

Die Bergungsarbeiten am Wrack der vor zwei Jahren abgestürzten Air-France-Maschine sind beendet. Die geborgenen Leichen und Flugzeugteile sollen in der kommenden Woche in Frankreich eintreffen. Doch für einige Opfer des Todesflugs AF 447 Rio-Paris bleibt der Atlantik die letzte Ruhestätte.

Für die Bergungsmannschaften ist der Umgang mit den Toten besonders schwierig. Wahrung der Würde Einige Leichen bleiben im Meer

Mehr als 150 Opfer des Flugzeugabsturzes vom 1. Juni 2009 sind noch nicht geborgen. Und viele werden wohl für immer am Meeresgrund ihre letzte Ruhe finden. Denn ihre Bergung aus dem Wrack in 4000 Metern Tiefe kann kaum gelingen.

Das Meerwasser konnte der Technik nichts anhaben. Flugschreiber von AF 447 Daten wahrscheinlich unversehrt

Lange hoffen die Ermittler auf den Flugdatenschreiber und den Stimmenrekorder der Air-France-Maschine, die am Pfingstmontag 2009 in den Atlantik stürzte. Das erste geborgene Gerät erweist sich als intakt, damit könnte die Absturzursache wohl doch noch aufgeklärt werden.

Das Gehäuse der Black Box - zunächst fehlte das Speichermodul. Todesflug AF 447 Tauchroboter holt Speicher hoch

Zwei Jahre nach dem mysteriösen Air-France-Absturz über dem Südatlantik, bei dem auch zahlreiche Deutsche ums Leben kamen, birgt ein Expertenteam den Flugdatenschreiber der Unglücksmaschine. Das Gerät wird aus rund 4000 Metern Tiefe an die Meeresoberfläche geholt. Der Stimmrekorder aus dem Cockpit fehlt noch.