Endesa

Nachrichten und Informationen auf einen Blick. Artikelsammlung von n-tv.de zum Thema Endesa

Acciona zieht sich zurück Enel kontrolliert Endesa

Der italienische Stromkonzern Enel hat eine fast komplette Übernahme des spanischen Konkurrenten Endesa unter Dach und Fach gebracht. Der spanische Baukonzern Acciona stimmte dem Verkauf seines 25-Prozent-Anteils an dem spanischen Versorger zu. Die spanische Regierung hielt sich diesmal raus.

Endesa-Reste zum Verkauf E.ON-Einstieg in Südeuropa?

Nach der derben Niederlage im Rennen um den spanischen Versorger Endesa muss E.ON nun entscheiden, ob der Konzern die südeuropäischen Geschäfte von Enel kaufen möchte. Aus kartellrechtlichen Gründen müssen die Italiener sich von einigen Teilen ihres Geschäftes trennen, um bei Endesa zum Zug zu kommen.

Ehrgeiziger Eon-Rivale Enel auf Wachstumskurs

Der italienische Energiekonzern Enel will weiter wachsen. Enel-Chef Fulvio Conti hat für die kommenden Jahre ehrgeizige Ziele ausgegeben. Bis 2012 soll der Vorsteuergewinn jährlich um 8,9 Prozent wachsen. Der Endesa-Übernahme verdankt der Konzern einen Gewinnsprung von rund 20 Prozent.

06.03.2008 13:21 Uhr Spanische Wand vor Endesa EU-Gerichtshof rügt Spanien

Der Europäische Gerichtshof hat das Vorgehen Spaniens bei der gescheiterten Übernahme des einheimischen Versorgers Endesa durch Eon gerügt. Spanien hätte seine Bedingungen für die Übernahme 2006 zurückziehen müssen, als die EU-Kommission das Land dazu aufforderte. Mit seiner Weigerung habe das Land das Gemeinschaftsrecht verletzt.

EU rüffelt Spanien Endesa-Auflagen rechtswidrig

Die Europäische Kommission betrachtet bestimmte Bedingungen Spaniens für die geplante Übernahme des Stromkonzerns Endesa durch Enel und Acciona als Verstoß gegen die EU-Fusionskontrollverordnung. Die Kommission hatte die milliardenschwere Transaktion im Juli gebilligt und pocht auf ihre alleinige Kompetenz in diesem Fall.

Aktienrückkauf und Zukäufe E.on hat viel vor

Der Energiekonzern E.ON will nach der Niederlage im Kampf um die spanische Endesa sein Wachstum durch massive Investitionen in das europäische Kerngeschäft mit Strom und Gas vorantreiben. Das Unternehmen kündigte am Mittwoch an, bis Ende 2010 rund 60 Mrd. Euro in neue Kraftwerke und Zukäufe zu stecken. Damit will E.ON seine Gewinne kräftig steigern, wovon auch die Aktionäre profitieren sollen.

Endesa-Pleite abgehakt E.ON bleibt hungrig

Energiekonzern E.ON in anderen Regionen Europas nach neuen Kaufgelegenheiten. "Unser Ziel ist es, E.ON zum schlagkräftigsten Energieunternehmen in Europa zu machen", sagte Vorstandschef Bernotat. Als Wachstumsregionen nannte er neben Spanien Frankreich, Italien und Russland. Mit der neuen Angrifflust will Bernotat die Niederlage in Spanien endgültig zu den Akten legen.