War es der Schädling Stuxnet oder ist es eine normale Verzögerung? Die Inbetriebnahme des Atomkraftwerks Buschehr verzögert sich. 02.10.2010 15:05 Uhr Cyber-Attacken Iran verhaftet "Atom-Spione"

Erste Festnahmen nach Stuxnet: Iranische IT-Experten hätten eine "virtuelle Sabotage durch die Weltarroganz" erfolgreich verhindert, verkündet der iranische Geheimdienstchef. 30.000 Computer sollen von dem Computerschädling Stuxnet infiziert sein. Ob die verzögerte Inbetriebnahme des Atomkraftwerks Buschehr mit der Cyber-Attacke zusammenhängt, ist unklar.

Irans Präsident Ahmadinedschad. 02.06.2010 21:56 Uhr Kein Ende im Atom-Streit Teheran bleibt sich treu

Der Iran will im Fall neuer Sanktionen des Weltsicherheitsrates von der mit der Türkei und Brasilien ausgehandelten Anreicherung von Uran außerhalb des Irans wieder abrücken. "Wer eine neue Resolution durch den UN-Sicherheitsrat bringt, tötet diese Initiative", sagt Irans Außenminister Mottaki.

10.04.2007 07:05 Uhr Irans Atom-Erklärung Ziel: 50.000 Zentrifugen

Ungeachtet internationaler Kritik legt der Iran im Atomstreit noch einmal nach. Wie der Chef der nationalen Atombehörde, Aghasadeh, ankündigte, sollen in der Atomanlage Natans nicht nur 3.000, sondern 50.000 Zentrifugen zur Urananreicherung installiert werden. Nach Schätzungen von US-Experten würde dies zur jährlichen Produktion von mehr als 20 Atombomben befähigen.

09.04.2007 18:16 Uhr Atomare Brennstoffe Iran versorgt sich selbst

Staatschef Ahmadinedschad hat den Iran zur Atommacht erklärt. "Der Iran steht seit heute auf der Liste derjenigen Staaten, die in der Lage sind, nuklearen Brennstoff herzustellen", sagte der Präsident. Atom-Unterhändler Laridschani drohte mit einer härteren Gangart Teherans, sollten die verabschiedeten Sanktionen des UN-Sicherheitsrats angewandt werden. Eine Aufkündigung des Atomwaffensperrvertrags schloss er nicht aus.