Jesuiten

Nachrichten und Informationen auf einen Blick. Artikelsammlung von n-tv.de zum Thema Jesuiten

Im schlichten weißen Gewand präsentierte sich Papst Franziskus bei seinem ersten Auftritt. 15.03.2013 12:23 Uhr Der neue Papst und die Bürde Franz von Assisi "Ein Franziskus trägt keinen Pelz"

Jorge Mario Bergoglio feiert viele Premieren. Er ist der erste Jesuit und Ordensmann auf dem Heiligen Stuhl - und der erste Pontifex, der Franziskus heißt. Der Franziskaner Augustinus Diekmann erklärt, wie ein Papst handeln muss, der sich nach Franz von Assisi benennt. Und warum "der Neue" so ganz anders ist als sein Vorgänger.

Ergriffene Tränen auf dem Petersplatz: Gläubige aus aller Welt begrüßen den neuen Papst. Jesuiten-Sprecher Thomas Busch "Weg vom Prunk, weg vom Ehrgeiz"

Ein Jesuit als Papst: Was heißt das für Kirche, Kurie und den größten Männerorden der Welt? Im Gespräch mit n-tv.de erklärt Thomas Busch, Sprecher der Jesuiten in Deutschland, mit welchen Überraschungen zu rechnen ist, wie die katholische Antwort auf Luther lautet - und warum die Franziskaner nicht sauer sein sollten.

Schatten der Vergangenheit. Der dunkle Fleck Papst Franziskus und die Militärjunta

Nach seiner Ernennung zum Oberhaupt der katholischen Kirche wird Papst Franziskus mit unangenehmen Fragen zu seiner Biografie konfrontiert. Dabei geht um sein Verhältnis zu der von 1976 bis 1983 in Argentinien herrschenden Militärjunta. Besonders brisant: seine Rolle bei der Verhaftung von zwei Jesuiten.

Der erste große Auftritt für den Neuen im Vatikan. Der neue Papst zeigt sich Welt feiert Franziskus als große Hoffnung

Historische Entscheidung im Vatikan: Mit Kardinal Jorge Mario Bergoglio aus Argentinien wird erstmals ein Lateinamerikaner zum Papst gewählt. Nie zuvor war ein Jesuit Kirchenoberhaupt. "Betet für mich", sagt er vor einer jubelnden Menschenmenge in Rom. Aus aller Welt treffen Glückwünsche ein für Franziskus - verbunden mit immensen Hoffnungen.

Lehrer am Berliner Canisius-Kolleg
sollen in den 70er und 80er Jahren Schüler sexuell missbraucht haben. Jesuiten bieten 5000 Euro Missbrauchsopfer sind enttäuscht

Das Entschädigungsangebot des katholischen Jesuiten-Ordens wird von Missbrauchsopfern abgelehnt. Die angebotenen 5000 Euro je Opfer seien deutlich zu niedrig, "um den erlittenen Schaden zu kompensieren oder auch nur eine Anerkennung der Schuld zu signalisieren".

Lehrer am Canisius-Kolleg
sollen in den 70er und 80er Jahren Schüler sexuell missbraucht haben. "Anerkennungszahlung" für Missbrauch Jesuiten bieten 5000 Euro

Der Jesuitenorden bietet den etwa 200 Missbrauchsopfern eine Entschädigung von jeweils 5000 Euro an. Das Leid der Opfer könne finanziell nicht wiedergutgemacht werden, betont Provinzial Kiechle. Canisius-Chef Mertes prangert die katholische Sexualmoral als "verstaubt" an. Und das sei noch ein zu schwacher Ausdruck.

Sühne muss "weh tun": Jesuiten wollen entschädigen Sühne muss "weh tun" Jesuiten wollen entschädigen

Die Jesuiten wollen ihren Lebensstil einschränken und mit den freiwerdenden Mitteln die Opfer sexueller Übergriffe entschädigen. Einmalig könnten 5000 Euro gezahlt werden, heißt es. Grünen-Fraktionschefin Künast sieht in der Ankündigung ein Beispiel für andere Einrichtungen. Die Deutsche Bischofskonferenz hält sich zu dem Vorstoß bedeckt.