Kopten

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Bischof Tawadros steht der koptisch-orthodoxen Kirche vor. "Gottes Wille" ist Bischof Tawadros Kopten losen neuen Papst aus

Für Bischoi Girgis Musaad ist es ein besonderer Moment. Der kleine Junge wird bei der Messe in Kairo auserwählt, um eine wichtige Aufgabe zu erfüllen. Er zieht aus einem gläsernen Kelch den Namen des Nachfolgers von Schenuda III. an der Spitze der koptischen Kirche. Auf dem Los steht der Name von Bischof Tawadros.

Schenuda zur Ostermesse 2011 in der Koptischen Kathedrale St. Marcos in Kairo. 17.03.2012 19:42 Uhr Oberhaupt der koptischen Kirche Schenuda III. ist tot

Der Patriarch der koptisch-orthodoxen Kirche in Ägypten ist tot. Schenuda III. war seit Langem krank. Die Kopten sind die größte christliche Glaubensgemeinschaft im Nahen Osten und machen bis zu zehn Prozent der 80 Millionen Einwohner Ägyptens aus. Erzbischof Zollitsch würdigt den Verstorbenen als "Brückenbauer der koptischen Christen".

Um den Ort der Auseinandersetzung erhöht die Armee die Sicherheitsstufe. Entsetzen nach Blutbad in Kairo Kopten weisen Schuld von sich

In Ägypten wächst nach den blutigen Zusammenstößen zwischen Christen und der Armee mit mindestens 25 Toten die Sorge um den Fortgang der Revolution. Die Kopten lehnen jede Verantwortung für die Gewalt ab. Sie beschuldigen den Militärrat, der sich zum Feindbild der Oppositionsparteien entwickelt.

Scharaf wähnt Ägyten "in Gefahr". "Ägypten ist in Gefahr" Gewaltausbruch fordert 26 Opfer

Die Sorge um die Stabilität Ägyptens wächst nach einer Nacht der Gewalt in Kairo. Mindestens 26 Menschen kommen ums Leben, als eine Demonstration von Kopten in brutale Auseinandersetzungen mit Muslimen und dem Militär ausartet. Mehr als 200 Menschen werden verletzt. Regierungschef Scharaf zeigt sich tief beunruhigt.

Bei den Auseinandersetzungen gab es Tote und Verletzte. Dutzende Tote und Verletzte in Kairo Kopten-Demo eskaliert

Bei einer Demonstration christlicher Kopten in Kairo kommt es zu Zusammenstößen zwischen den Protestierenden und Polizei sowie der Armee. Mindestens 19 Menschen sterben, 150 weitere werden verletzt. Warum die Demonstration eskaliert, ist zunächst unklar.