Lockerbie-Anschlag

Über dem schottischen Lockerbie stürzt am 21.Dezember 1988 eine PanAm-Maschine nach einer Bombenexplosion an Bord ab. Das Flugzeug war auf dem Weg von London nach New York. 270 Menschen werden getötet. Libyen zahlt den Hinterbliebenen Jahre später Entschädigung in Höhe von 2,7 Milliarden Dollar.

Alle Artikel zum Thema: Lockerbie-Anschlag
Foto: picture-alliance/ dpa
Bilderserien
Der Lockerbie-Attentäter al-Megrahi ist laut seinem Bruder in Tripolis gestorben. Prostatakrebs im Endstadium Lockerbie-Attentäter ist tot

Er war verantwortlich für den Tod von 270 Menschen: Der libysche Agent Abdelbaset al-Megrahi, der als einziger für den Anschlag auf ein US-Flugzeug über dem schottischen Lockerbie verurteilt wurde, stirbt in Tripolis. Der Attentäter diente dem Gaddafi-Regime bis zuletzt als Propaganda-Figur.

Das Image von BP ist schwer angeschlagen. Guter Draht nach Libyen BP bohrt im Mittelmeer

Schon bald sollen die Bohrungen des britischen Ölkonzerns vor der libyschen Küste beginnen. Ob das etwas mit der Freilassung des Lockerbie-Attentäters Megrahi aus schottischer Haft zu tun hat, prüft derzeit der US-Senat.

Bei dem Flugzeuganschlag wurden 270 Menschen getötet. Lockerbie-Begnadigung Schottland bleibt dabei

Die Freilassung von Abdel Basset al-Megrahi sei "nach dem Rechtsstaatsprinzip und im guten Glauben" getroffen worden, heißt es. Gerüchte, BP habe seine Hände im Spiel gehabt, werden dementiert.