Mahmud Dschibril

Nachrichten und Informationen auf einen Blick. Artikelsammlung von n-tv.de zum Thema Mahmud Dschibril

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Von der Revolution übriggebliebene Waffen in der Wüste südlich von Sirte. Passagierflugzeuge in Gefahr UN drängen auf Waffenkontrollen

Kleinst-Flugabwehrraketen in Libyen werden von den Vereinten Nationen als große Gefahr eingeschätzt. "Wir fürchten, dass sie gegen Passagiermaschinen eingesetzt werden könnten", sagt Russlands Vertreter im UN-Sicherheitsrat. Der votiert einstimmig für eine Resolution, die den Übergangsrat zum Handeln auffordert - und eine weitere Aufgabe für den neuen Regierungschef Al-Kib bedeutet.

Der Vorsitzende der Übergangsregierung Dschibril informiert Den Haag über chemische Waffen in seinem Land. Senfgas aus Gaddafi-Zeit gefunden Libyen gibt Chemiewaffen auf

Das Libyen der Nach-Gaddafi-Ära wird sich an das internationale Abkommen zum Verbot von chemischen Waffen halten. An zwei Orten wurden laut Aussage der Übergangsregierung verbotene Kampfstoffe gefunden - unter anderem eine Tonne Senfgas. Die soll nun vernichtet werden.

Die NATO bombardierte zahlreiche Ziele in Libyen (hier ein Luftschlag auf Tripolis im März). 21.10.2011 22:33 Uhr Mission erfüllt NATO zieht sich aus Libyen zurück

Der Job ist erledigt: Mit dem Tod von Libyens langjährigem Herrscher Gaddafi findet der Einsatz der NATO im nordafrikanischen Land ein Ende. Für spätestens Ende Oktober kündigt die Militärallianz den Rückzug an. Derweil will der Übergangsrat Libyen am Sonntag für frei erklären und damit den Übergang zur Demokratie beginnen.

Saif al-Islam galt als designierter Nachfolger seines Vaters. Milizen stoppen Flucht Saif al-Islams Gaddafis Sohn lebendig gefangen

Saif al-Islam ist entgegen anderslautender Berichte nicht tot. Der Sohn des libyschen Ex-Diktators Gaddafi befindet sich in der Hand der Nationalratsmilizen. Das Rätsel über den Tod seines Vater bleibt derweil ungelöst Ein Arzt behauptet, er sei "aus nächster Nähe erschossen worden" - und widerspricht der Regierung.

So viel Zuneigung bekommen die beiden in ihren Ländern eher selten. Staatsbesuch in Libyen Sarkozy und Cameron umjubelt

Frankreichs Präsident Sarkozy und der britische Premier Cameron ernten bei ihrem ersten Besuch im neuen Libyen Dankbarkeit. Beide hatten die NATO-Angriffe stark vorangetrieben. Unterdessen dringen die Truppen des Übergangsrates nach Sirte vor, Gaddafis Geburtsstadt.

Dschibril warnt die Libyer: Wir haben noch nicht gewonnen. Dschibri: Wir müssen zusammenhalten Schon 30.000 Libyer getötet

Die libysche Übergangsregierung ruft die Gaddafi-Gegner zur Geschlossenheit auf. Der Kampf sei noch nicht vorüber, sagt Regierungschef Dschibril in Tripolis. Erst wenn Gaddafis Anhänger vollständig besiegt seien, "kann das politische Spiel beginnen". Nach Angaben der Rebellen kostet der Aufstand bisher mindestens 30.000 Menschen das Leben.

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