Rundfunkbeitrag

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk finanziert sich hauptsächlich über den Rundfunkbeitrag. Seit 2013 ist er für ARD, ZDF und Deutschlandradio pro Wohnung oder Betriebsstätte fällig. Er hat die Rundfunkgebühr abgelöst, die sich nach der Zahl und Art der Geräte richtete. Die Höhe des Beitrags wird von der unabhängigen Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) vorgeschlagen und von den Länderparlamenten per Gesetz festgelegt. Die Rundfunkgebühr wurde bereits in den 1920er Jahren eingeführt. Im Jahr 2014 beliefen sich die Beitragszahlungen auf etwa 8,3 Milliarden Euro.

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Cash oder gar nicht: Kein Rundfunkbeitrag wegen Barzahlung? Cash oder gar nicht Kein Rundfunkbeitrag wegen Barzahlung?

Sie bleibt ein Zankapfel: die Rundfunkgebühr, einst als GEZ-Gebühr verschrien. Manch einer meint sich drücken zu können, indem er die Zwangsabgabe partout in bar zahlen will - was der Beitragsservice aber nicht annimmt. Sind die Trickser also fein raus?

Aus neun mach vier?: ARD dementiert Senderzusammenlegung Aus neun mach vier? ARD dementiert Senderzusammenlegung

Der Betrieb ihrer Landesrundfunkanstalten kostet die ARD jährlich Milliarden - Tendenz steigend. Einem Bericht zufolge plant die Senderspitze das "größte Reformprogramm" der Geschichte, um Kosten zu senken. Jetzt ist die Rede von "blankem Unsinn".

Bleibt ein heißes Eisen. Der Rundfunkbeitrag. Für 17,50 Euro nach Karlsruhe Beschwerde gegen Rundfunkbeitrag

Das Bundesverwaltungsgericht hat den Rundfunkbeitrag für verfassungsgemäß erklärt. Damit schien der Streit beendet. Bleibt den Gegnern des öffentlich-rechtlichen Gebührenmodells doch nur der Gang vor das Bundesverfassungsgericht. Doch genau dahin geht die Reise.

Mit Wurst und Radio im Garten: Rundfunkbeitrag für die Laube? Mit Wurst und Radio im Garten Rundfunkbeitrag für die Laube?

Die monatlich 17,50 Euro muss jeder Haushalt zahlen. Unabhängig davon, ob überhaupt ein Rundfunkgerät vorhanden ist. Das sorgt für Verdruss. Und für Unsicherheit. So mancher Laubenpieper fürchtet durch sein Gartenhäuschen eine zusätzliche Belastung. Zu Recht?