Tscheljabinsk

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In den kleinen Stücken des gigantischen Meteoriten ist die Schmelzkruste mit bloßem Auge zu erkennen. Wissenschaftler wälzen Theorien Meteorit schmolz vor Einschlag

Der "Meteorit von Tscheljabinsk" stellt Forscher vor ein Rätsel. In Splittern des Meteoriten finden sie Überreste von Schmelzprozessen, die vor dem Eintritt in die Erdatmosphäre entstanden sein müssen. Weitere Erkenntnisse erhoffen sich die Forscher vom Hauptstück des Giganten, das sie in einem See vermuten.

Nach der Explosion über dem Ural Forscher finden Meteoritenteile

Die Behörden hatten die Suche schon aufgegeben. Doch russische Wissenschaftler geben nun bekannt, Fragmente des am Freitag über dem Ural explodierten Himmelskörpers gefunden zu haben. Groß sind die Stücke, auf die sie rund um dem Tschebarkul-See gestoßen sind, nicht. Der dickste Brocken ist noch immer gut verborgen.

Auch zukünftig nicht vorherzusehen: Ein Meteorit von etwa 15 Metern Größe explodiert über dem Ural. Meteoritenregen über dem Ural Wieso er unvorhersehbar war

Die Welt schaut in den Himmel: Asteroid "2012 DA 14" ist unterwegs und schrammt an der Erde vorbei. Man kennt ihn seit einem Jahr. Doch von dem kosmischen Geschoss, das auf Tscheljabinsk zusteuert, ahnt niemand etwas. Wie ist das möglich?

Die Gardinen flattern im Wind. Tausende Glasscheiben zersprangen, als der Meteorit nicht weit von Tscheljabinsk entfernt explodierte. Großeinsatz in Russland Meteorit beschädigte 3000 Häuser

20.000 Helfer sind in der russischen Stadt Tscheljabinsk im Einsatz. Sie räumen auf, reparieren Fenster, prüfen die Statik von Gebäuden und suchen nach Trümmerteilen des Meteoriten, der gestern über dem Ural explodierte. Angesichts der Katastrophe fordern russische Politiker ein globales Abwehrsystem für Weltraumobjekte.