Verena Becker

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Becker wegen Beihilfe verurteilt: Bubacks Mörder bleibt ungenannt Becker wegen Beihilfe verurteilt Bubacks Mörder bleibt ungenannt

Nach mehr als anderthalb Jahren verurteilt das Oberlandesgericht Stuttgart die ehemalige Terroristin Verena Becker zu vier Jahren Freiheitsstrafe. Der Vorwurf der Mittäterschaft erweist sich im Prozessverlauf als unhaltbar. Das Verbrechen selbst bleibt unaufgeklärt.

Verena Becker zwischen ihren Anwälten Walter Venedey (l.) und Hans Wolfgang Euler. Buback-Prozess geht zu Ende Verteidiger fordern Freispruch

Im Prozess um den Mord an Generalbundesanwalt Buback will die Verteidigung einen Freispruch für die angeklagte Ex-Terroristin Verena Becker erreichen. Die Hauptverhandlung lasse keinen Raum mehr für die Behauptung, dass Frau Becker am 7.4.1977 auf der Suzuki gesessen habe, heißt es vorab. Die Bundesanwaltschaft hatte zweieinhalb Jahre Haft gefordert.

Michael Buback im Oberlandesgericht in Stuttgart. Vorwürfe gegen Bundesanwälte Buback sorgt für einen Eklat

Schweres Geschütz fährt Michael Buback zum Ende seines Plädoyers auf. Er glaubt fest daran, dass die Angeklagte Verena Becker seinen Vater, den damaligen Generalbundesanwalt Siegfried Buback, 1977 erschoss. Dass sie nicht überführt wurde, führt er auf Ermittlungsfehler der Bundesanwaltschaft zurück. Diese reagiert gereizt und kanzelt Buback ab.

Becker im Saal 1 des Oberlandesgerichts Stuttgart. 12.06.2012 11:56 Uhr Becker als Täterin "zurechtbiegen" Bundesanwalt greift Buback an

Nach mehr als anderhalb Jahren Prozessdauer bleibt unklar, wer Generalbundesanwalt Buback am 7. April 1977 ermordet hat. Für Verena Becker könnte es mit einer Bewährungsstrafe enden: Bundesanwalt Hemberger hält sich offen, ob es auf Beihilfe oder Mittäterschaft hinausläuft. Stattdessen attackiert Hemberger Nebenkläger Michael Buback. Hier kommt der Autor hin

Verena Becker hat bisher eisern geschwiegen. Wende im Buback-Prozess Becker will Schweigen brechen

Seit Jahren schweigen frühere RAF-Terroristen vor Gericht zu den gegen sie erhobenen Vorwürfen. Überraschend zeigt nun Verena Becker einen Sinneswandel, sie will eine Erklärung zum Mord an Siegfried Buback abgeben. Dessen Sohn geht davon aus, dass Becker die Tatumstände kennt.

Verena Becker hat sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert. Prozess gegen Verena Becker Wird RAF-Terroristin entlastet?

Früher kämpfen sie gemeinsam gegen den Staat. Mittlerweile belasten sich die ehemaligen RAF-Terroristen gegenseitig. Verena Becker steht wegen des Mordanschlags auf Generalbundesanwalt Buback vor Gericht. Hauptbelastungszeuge ist ihr alter Mitstreiter Peter-Jürgen Boock. Doch es gibt eine weitere Zeugin. Und die stellt Boocks Glaubwürdigkeit in Frage.

Winfried Ridder vor dem Landgericht Stuttgart. Hat Becker Wisniewski verpfiffen? Beamter nennt Buback-Mörder

Ein früherer Verfassungsschützer nennt vor Gericht den Namen des ehemaligen RAF-Terroristen Wisniewski als mutmaßlichen Buback-Mörder. Er beruft sich dabei auf glaubhafte Quellen. Den Namen seiner Quelle darf er vor Gericht nicht nennen und tut das deshalb in einem Interview: Verena Becker.