Kurznachrichten Auto BMW China BMW will Kapazitäten in China hochfahren - «9er» Konzept vorgestellt

Peking (dpa) - Mit anhaltendem Wachstum in China will BMW seine Kapazitäten dort «mittelfristig» von 300 000 auf 400 000 hochfahren. Der Absatz habe im ersten Quartal in China um starke 25 Prozent, sagte Vertriebsvorstand Ian Robertson zur Eröffnung der Pekinger Automesse. Das werde sich über das Jahr etwas abschwächen - aber er habe sich mit seinen Vorhersagen über China auch schon vertan. BMW eröffnet gegenwärtig im Schnitt jede Woche einen neuen Händlerbetrieb in China. Die Zahl soll in diesem Jahr um 50 auf 480 steigen.

Kurznachrichten Gesundheit Pflege Huml will Pflegeausbildung über bundesweiten Fonds finanzieren

München (dpa) - Vielerorts im Land fehlen Pflegekräfte - Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml will deshalb die Ausbildung von Kranken- und Altenpflegern über einen Fonds finanzieren. Er soll sich notfalls auch aus Steuermitteln speisen. Das Geld solle nicht nur von der gesetzlichen Krankenversicherung, den Kliniken und den Trägern von Pflegeheimen kommen, sondern auch von der gesetzlichen Pflegeversicherung, sagte Huml der dpa in München. Bund und Länder hatten sich darauf verständigt, dass es eine gemeinsame Ausbildung für die verschiedenen Pflegeberufe geben soll.

Kurznachrichten Notfälle Schifffahrt Südkorea Taucher bergen mehrere Leichen aus Unglücksfähre

Seoul (dpa) - 250 Passagiere der «Sewol» werden noch vermisst. Doch die Hoffnung schwindet, dass noch einige von ihnen im Inneren der Fähre überlebt haben könnten: Taucher haben nun mehrere Leichen aus dem Innern des Wracks der «Sewol» geborgen. Das südkoreanische Fährschiff war vor vier Tagen gesunken. Mehr als ein Dutzend Leichen seien aus dem gesunkenen Schiff gezogen worden, wie südkoreanische Fernsehsender unter Berufung auf die Küstenwache berichten. Anzeichen von Überlebenden gab es bislang nicht. Die Zahl der bestätigten Todesopfer der Katastrophe erhöhte sich zunächst auf über 50.

Kurznachrichten Haushalt Bundesländer Schulden Deutschland Viele Länder türmen weiter neue Schulden auf - Schuldenbremse ab 2020

Berlin (dpa) - Spätestens in sechs Jahren dürfen die 16 Bundesländer keine neuen Schulden mehr machen. Einige kommen schon jetzt ohne frische Kredite aus: Die ostdeutschen Länder und Bayern haben solche schuldenlose Haushaltspläne aufgestellt, wie eine dpa-Umfrage zeigt. «Schuldenkönig» bleibt Nordrhein-Westfalen. Das Land plant 2014 mit rund 2,4 Milliarden Euro neuen Schulden. Hinter den Sparbemühungen der Länder stecken die Vorgaben der 2011 eingeführten Schuldenbremse. Danach dürfen die Länder ab 2020 keine neuen Schulden mehr machen.

Kurznachrichten Kirchen Ostern Papst Vatikan Israel Oster-Höhepunkt im Vatikan: Botschaft und Segen des Papstes

Rom (dpa) - Hunderttausende werden sich rund um den Petersplatz in Rom versammeln, wenn Papst Franziskus heute seine Osterbotschaft verkündet. Im Anschluss erteilt er von der Loggia des Petersdoms aus den traditionellen Segen «Urbi et Orbi». Auch im Heiligen Land gehen die Osterfeierlichkeiten heute weiter: In Jerusalem gedenken Gläubige in der Grabeskirche die Auferstehung. In und vor der heiligsten Stätte des Christentums hatten schon gestern Tausende orthodoxe Christen das Wunder des «Heiligen Feuers» gefeiert.

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