Kurznachrichten Terrorismus Großbritannien Über 1000 britische Polizisten schützen Großveranstaltungen

London (dpa) - Mehr als 1000 bewaffnete Polizisten sind zum Schutz vor einem weiteren Terroranschlag am langen Wochenende in Großbritannien im Einsatz. Der kommende Montag ist dort ein Feiertag. Die Sicherheit von etwa 1300 geplanten Veranstaltungen wurde daher überprüft. Im Land gilt die höchste Terror-Warnstufe; Soldaten unterstützen die Polizei. Auch öffentliche Verkehrsmittel werden stärker überwacht. Bei dem Anschlag nach einem Popkonzert am Montag hatte der Attentäter 22 Menschen mit in den Tod gerissen, darunter viele Kinder und Jugendliche. Mehr als 100 Menschen wurden verletzt.

Kurznachrichten Innere Sicherheit Parteien CSU Deutschland Bayern CSU fordert Zugriff auf WhatsApp-Kommunikation

München (dpa) - Die CSU will in einer neuen Bundesregierung den Zugriff der Polizei auf WhatsApp-Kommunikation gesetzlich ermöglichen. «Wir wissen, dass die Terroristen WhatsApp nutzen, deshalb müssen wir die gesetzliche Kontrollmöglichkeit nach der Wahl sofort angehen», sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann der «Rheinischen Post». Herrmann, der Spitzenkandidat der CSU für die Bundestagswahl ist, verwies diesbezüglich auf den Terroranschlag in Ansbach im vergangenen Juli. Damals habe der Täter bis zum Schluss Anweisungen über WhatsApp aus dem Nahen Osten erhalten.

Kurznachrichten Konflikte Afghanistan 20 Tote bei Bombenexplosionen in Afghanistan

Kabul (dpa) - Bei zwei Bombenexplosionen sind in Afghanistan mindestens 20 Menschen getötet und 14 weitere verwundet worden. Die Zahl der Opfer könne noch steigen, teilten die afghanischen Behörden mit. Zehn Tote und acht Verletzte gab es am Samstag, dem ersten Tag des Fastenmonats Ramadan, als eine Autobombe in der Stadt Khost im Südosten des Landes detonierte. Ziel des Anschlags in der Nähe eines Stadions war ein Konvoi einer von den USA ausgebildeten örtlichen Miliz. In Westafghanistan wurde ein Kleinbus von einer am Straßenrand deponierten Bombe zerstört. Zehn Zivilisten seien dabei gestorben.

Kurznachrichten G7 Hunger International Italien G7-Gipfel: Treffen mit Vertretern afrikanischer Staaten

Taormina (dpa) - Der Gipfel der sieben großen Industrienationen (G7) in Italien ist mit einem Treffen mit afrikanischen Staaten fortgesetzt worden. Am letzten Tag kamen die Staats- und Regierungschefs mit Vertretern aus Äthiopien, Kenia, Niger, Nigeria, Tunesien und Guinea zusammen, um über die Flüchtlingskrise und Hungersnöte in Afrika zu sprechen. Entwicklungsorganisationen baten die G7, mehr Finanzmittel für den Kampf gegen Hunger bereit zu stellen. Weil US-Präsident Donald Trump blockiert, wird um die Abschlusserklärung diesmal besonders hart gerungen.

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