Kurznachrichten

Sparprogramm zu teuer: Air France-KLM rutscht noch tiefer in die roten Zahlen

Aufwändige Restrukturierungsmaßnahmen haben die Fluggesellschaft Air France-KLM noch tiefer in die Verlustzone rutschen lassen. Wie der angeschlagene Lufthansa-Konkurrent am Freitag in Paris mitteilte, stand im abgelaufenen Jahr unter anderem wegen hoher Abfindungen unter dem Strich ein Minus von knapp 1,2 Milliarden Euro.

Das sind fast anderthalb Mal so viel wie ein Jahr zuvor. Im operativen Geschäft führte die Streichung von 3 300 Arbeitsplätzen hingegen zu einer leichten Verbesserung.

Air France-KLM hat mit der Konkurrenz der Billigflieger in Europa zu kämpfen. Dazu kommen die asiatischen Fluggesellschaften, die ihr dank ihrer besseren Kostenstruktur auf den Langstrecken Kunden wegnehmen. Damit hat auch Deutschlands größte Airline zu kämpfen.

Die nach Passagierzahlen zweitgrößte europäische Fluggesellschaft (nach der Deutschen Lufthansa) hofft nun darauf, dass bis Mitte 2013 das ambitionierte Restrukturierungsprogramm greift. Mit Transform 2015 will Air France-KLM die Effizienz um 20 Prozent steigern. Dazu werden Investitionen und Kosten zurückgefahren. Finanzvorstand Philippe Calavia gab sich zuversichtlich, das Ziel zu erreichen, trotz der Kundenzurückhaltung im Passagier- und Frachtgeschäft 2014 wieder schwarze Zahlen zu schreiben.

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Quelle: n-tv.de

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