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Betrugsvorwürfe an Deutsche Bank: Aktionärsvereinigung fordert bessere Vorsorge gegen Betrug

Die Deutsche Schutzvereinigung Wertpapierbesitz (DSW) hat von der Deutschen Bank bessere Maßnahmen gegen Betrug gefordert.

«Man muss eben in der Lage sein, das Treiben von einigen wenigen, die möglicherweise gegen Regeln verstoßen, früher festzustellen», sagte Vize-Präsident Klaus Nieding am Donnerstag im ZDF-«Morgenmagazin». Der von Deutsche-Bank-Chef Jürgen Fitschen geplante Kulturwandel sei auch daher notwendig. Die Frankfurter Generalstaatsanwaltschaft beschuldigt 25 Beschäftigte des Geldhauses der schweren Steuerhinterziehung, der Geldwäsche und der versuchten Strafvereitelung. Gegen fünf Verdächtige wurden Haftbefehle erlassen.

Am Mittwoch war die Großbank Ziel einer Großrazzia von Bundeskriminalamt, Bundespolizei und Steuerfahndung. Am Nachmittag teilte die Bank mit, dass die Ermittlungen wegen des Verdachts auf Umsatzsteuerbetrag auch Fitschen und Finanzvorstand Stefan Krause betreffen.

«Es scheint ja so zu sein, dass in der Tat verschiedene Dinge in der Deutschen Bank anders, besser gemacht werden müssen», sagte Nieding. Man solle Fitschen aber die Chance geben, den von ihm angekündigten Kulturwandel auch durchzusetzen.

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Quelle: n-tv.de

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