Kurznachrichten

Zypern: Anastasiades dankt Bevölkerung für «besonnenes» Verhalten

Der zyprische Präsident Nikos Anastasiades hat der Bevölkerung für ihr «besonnenes» Verhalten während der zwölftägigen Bankenschließung gedankt.

«Ich möchte den  Zyprern für die Reife und Besonnenheit danken, die sie in den Beziehungen zu den Banken an den Tag gelegt haben», erklärte Anastasiades am Donnerstag über den Kurznachrichtendienst Twitter in Griechisch und Englisch. Das Präsidialamt rühmte in einer in Nikosia verbreiteten Erklärung das «große Verantwortungsbewusstsein» der Zyprer.

Die Banken wurden am Donnerstag nach einer zwölftägigen Zwangspause erstmals wieder geöffnet. Die Regierung ordnete erhebliche Einschränkungen des Zahlungsverkehrs an, um eine Kapitalflucht zu verhindern. So dürfen Bankkunden pro Tag nicht mehr als 300 Euro abheben. Zahlungen im Ausland, etwa mit Kreditkarte, sind nach einem Bericht der halbamtlichen Nachrichtenagentur CNA nur bis zu 5000 Euro im Monat zulässig. Überweisungen ins Ausland sind weitgehend untersagt. Wer Zypern verlässt, kann maximal 1000 Euro in bar mitnehmen. Zudem können Schecks nicht gegen Bargeld eingelöst, sondern nur auf ein Konto eingezahlt werden.

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Quelle: n-tv.de

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