Kurznachrichten

Tarifrunde des öffentlichen Dienstes der Länder: Arbeitgeber legen kein Angebot vor

Arbeitgeber und Gewerkschaften sind am Donnerstag in Potsdam zu ihrer dritten Verhandlungsrunde zu den Tarifen für die 750.000 Angestellten der Länder mit Ausnahme Hessens zusammengekommen.

Wie ein Sprecher der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) zum Auftakt ankündigte, wollten die Arbeitgeber erneut kein Angebot vorlegen. Die Gewerkschaften fordern 6,5 Prozent mehr Geld für die Länderangestellten bei einjähriger Tariflaufzeit. Neben dem Gehaltstarifvertrag muss auch der Tarifvertrag über die Urlaubsregelung neu ausgehandelt werden, den die Länder zum Jahresende einseitig gekündigt hatten. Hessen ist nicht Mitglied der TdL und verhandelt derzeit separat über die Gehälter seiner Landesangestellten.

Der Verhandlungsführer der TdL, Sachsen-Anhalts Finanzminister Jens Bullerjahn (SPD) sagte, er wolle in der zweitägigen Tarifrunde ein für die Länder bezahlbares Paket schnüren. Dazu erwarte er jedoch, dass auch die Gewerkschaften «den ernsthaften Versuch» starteten, sich am Freitag auf einen Tarifabschluss zu einigen, «der siche  allen ein bisschen wehtut und den jeder seinem Klientel vermitteln muss».

Quelle: n-tv.de

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