Kurznachrichten

«Ich muss in Syrien leben und sterben» : Assad lehnt Gang ins Exil ab

Der syrische Staatschef Baschar al-Assad hat einen Gang ins Exil zur Beilegung des Konflikts in seinem Land ausgeschlossen.

«Ich bin keine Marionette (...) Ich bin Syrer und ich muss in Syrien leben und sterben», sagte Assad am Donnerstag einem arabischsprachigen russischen Fernsehsender. Der britische Premier David Cameron hatte sich am Dienstag dafür ausgesprochen, Assad eine sichere Ausreise aus Syrien zu ermöglichen. Zugleich forderte Cameron, Assad müsse sich vor der internationalen Justiz verantworten.

Assad warnte in dem Interview ferner vor einer ausländischen Intervention, um den Konflikt in Syrien zu beenden. Dies hätte «globale Folgen» und würde die regionale Stabilität erschüttern. Syrien sei die «letzte Bastion für Säkularismus, Stabilität und Ko-Existenz in der Region». Der Preis einer ausländischen Intervention in Syrien, wenn sie stattfände, wäre höher, als es sich die Welt leisten kann.

Aus der syrischen Opposition kam vielfach der Ruf nach ausländischer Hilfe für die Rebellen, die seit fast 20 Monaten  gegen Assads Regierungstruppen kämpfen. Dabei kamen nach Angaben von Menschenrechtsgruppen bislang mehr als 37.000 Menschen ums Leben.

Quelle: n-tv.de

Empfehlungen