Kurznachrichten

Auto Technik Verbraucher Ratgeber: Anhängerkupplung ohne Universal-Kabelansatz kaufen

Bonn (dpa/tmn) - Nicht jedes Auto hat serienmäßig eine Anhängerkupplung. Will der Fahrzeughalter diese nachrüsten, sollte er einen Fachmann befragen. Bei der Montage kann viel schief gehen.

Nachträglich gekaufte Anhängerkupplungen sollten besser keinen Universal-Kabelansatz haben. Er störe die Elektronik mancher Autos empfindlich, warnt der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) in Bonn. Kaufen und montieren Autofahrer die Zugvorrichtung selbst, können sie viel falsch machen. Deshalb sollten sie vorher einen Fachmann fragen oder den Wagen gleich in eine Werkstatt bringen.

Bei vielen Autos müsse nach der Montage einer Anhängerkupplung auch die Software umprogrammiert werden. Das sei zum Beispiel dann der Fall, wenn der Anhänger eine spezielle ESP-Funktion habe oder bei besonderen Lichtanlagen. Die Software kann aber in der Regel nur der Fachmann ändern.

Außerdem passt nicht jede Kupplung zu jedem Wagen. Selbst Fahrzeuge desselben Autotyps brauchen laut ZDK manchmal unterschiedliche Anhängerkupplungen. Tiefergelegte Wagen benötigen zum Beispiel eine andere Zugvorrichtung als normale. Auch Bauart und Position des Auspuffs haben Auswirkungen auf die Anhängerkupplung.

Quelle: n-tv.de