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Ägyptische Generäle: Beförderung trotz Vorwurf der Menschenrechtsverletzungen

Trotz eines Berichtes über Menschenrechtsverletzungen durch die ägyptische Armee während des Volksaufstandes vor zwei Jahren hat Präsident Mohammed Mursi drei führende Militärkommandeure befördert.

Sie verdienten Respekt, sagte der Islamist in einer Fernsehansprache am Donnerstag zur Begründung. Die beförderten Offiziere kommen von der Luftwaffe, der Luftabwehr und der Marine. Nach einem Bericht der britischen Zeitung "Guardian" hält Mursi einen Bericht über Menschenrechtsverletzungen während der Revolution im Jahr 2011 zurück. Darin würden Ermittlungen gegen Verantwortliche in den Streitkräften empfohlen. So seien Armeeangehörige an Tötungen und Folter beteiligt gewesen.

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Quelle: n-tv.de

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