InternetNeue Software schließt Sicherheitslücken in Fritz-Boxen
Berlin (dpa/tmn) - Einige Modelle von Fritzboxen weisen Sicherheitslücken auf. Diese will eine neue Software jetzt teilweise schließen. Bei wem diese Software nicht funktioniert, der kann bei den Einstellungen Abhilfe schaffen.
Berlin (dpa/tmn) - Einige Modelle von Fritzboxen weisen Sicherheitslücken auf. Diese will eine neue Software jetzt teilweise schließen. Bei wem diese Software nicht funktioniert, der kann bei den Einstellungen Abhilfe schaffen.
AVM hat mit neuer Firmware eine Sicherheitslücke in seinen Fritz-Boxen behoben. Das Problem betrifft unter anderem die Modelle 7390, 7270 und 3270, teilte das Unternehmen mit. Aktiviert ein Nutzer den eingebauten Medienserver dieser Fritz-Boxen, senden die Geräte nicht nur Musik oder Videos, sondern auch andere Informationen ins Heimnetz. Wenn sich jemand Zugang zu dem Netzwerk verschafft, könnte er so unter anderem das WLAN-Passwort abfangen. Angriffe von außerhalb, etwa über das Internet, sind den Angaben nach aber nicht möglich.
Abhilfe schafft eine neue Laborversion der Router-Firmware - allerdings gibt es sie aktuell nur für die Modelle 7390 und 7270v3. Besitzer anderer, ebenfalls betroffener Modelle sollten bis zur Lösung des Problems die Dateifreigabe des Medienservers auf bestimmte Ordner beschränken. Die entsprechende Option findet sich im Einstellungsmenü der Fritz-Box.