Kurznachrichten

Spiegel-Bericht: Deutsche Unternehmen drängt es weniger ins Ausland

Zwischen 2010 und 2012 sank die Quote jener Unternehmen, die hiesige Produktionskapazitäten abbauen, um sie anderswo neu zu installieren, auf acht Prozent.

Das berichtet das Magazin «Spiegel» am Freitag vorab unter Berufung auf Erhebungen des Fraunhofer Instituts. Vor zehn Jahren gab demnach noch ein Viertel der Unternehmen an, Teile der Fertigung ins Ausland verlegt zu haben.

Der starke Rückgang bei den Verlagerungen ins Ausland wird laut «Spiegel» in der Erhebung mit den «schwindenden Vorteilen» durch Niedriglöhne sowie schlechterer Qualität begründet. Das bedeute jedoch nicht, dass hiesige Unternehmen weniger an Internationalisierung interessiert seien, resümierte dem Bericht zufolge das Fraunhofer Institut. Nach wie vor seien 21 Prozent der Produktionskapazitäten deutscher Betriebe im Ausland angesiedelt, was einem Produktionswert von 389 Milliarden Euro entspreche. Die Betriebe investierten aber nicht mehr zu Lasten heimischer Standorte im Ausland.

Quelle: n-tv.de

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