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BVB legt Widerspruch ein: Drei Spiele Sperre für Lewandowski

Topstürmer Robert  Lewandowski vom Double-Gewinner Borussia Dortmund wird nach seiner Roten Karte im Bundesliga-Spiel gegen den Hamburger SV (1:4) für drei Spiele gesperrt. Diese Strafe sprach das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Dienstag aus.

Lewandowski, gemeinsam mit Mario Mandzukic (Bayern München) und  Stefan Kießling (Bayer Leverkusen) führender der Torschützenliste  (je 14 Treffer), hatte am Samstag an der Mittellinie den Hamburger Mittelfeldspieler Per Skjelbred hart attackiert. Schiedsrichter Manuel Gräfe verwies den polnischen Nationalspieler des Feldes.

Gegen das Urteil des Einzelrichters wird der BVB nach eigenen Angaben Widerspruch einlegen. «Wir halten dieses Urteil für überzogen und wollen eine mündliche Verhandlung», sagte Sportdirektor Michael Zorc. Die Szene in der 31. Minute hatte für viel Aufregung gesorgt, weil Hamburgs Star Rafael van der Vaart sich vehement bei Lewandowski beschwert hatte und später zugab: «Der Schiedsrichter wollte keine Rote zeigen. Da habe ich ein wenig Theater gemacht. Dann hat er sich mit seinen Assistenten besprochen und dann doch die gerechte Rote gegeben.» Dortmunds Trainer Jürgen Klopp beklagte sich daraufhin, dass sei «der schlechteste Satz, den ich jemals gehört habe» gewesen.

Lewandowski würde für die Spiele gegen Eintracht Frankfurt am 16. Februar, bei Borussia Mönchengladbach am 24. Februar und gegen Hannover 96 am 2. März nicht zur Verfügung stehen. 

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Quelle: n-tv.de

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