Kurznachrichten

Hilfe für Syrien: EU-Kommission gibt 100 Millionen Euro frei

Angesichts der Krise in Syrien hat die EU-Kommission humanitäre Hilfe in Form von 100 Millionen Euro versprochen. Wie die Behörde am Dienstag, einen Tag vor der  internationalen Geberkonferenz in Kuwait, erklärte, solle das Geld «einigen» der 4,7 Millionen Notleidenden helfen.

Damit steigt der Beitrag aus dem EU-Haushalt für Opfer der syrischen Krise auf 200 Millionen Euro. "Die Menschen in Syrien frieren, sie sind hungrig und verängstigt», erklärte die für humanitäre Hilfe zuständige EU-Kommissarin Kristalina Georgieva. Nach ihren Worten haben es die Menschen in der Region mit «einem der strengsten Winter seit Jahrzehnten» zu tun. Das zugesagte Geld soll unter anderem für Notunterkünfte dienen, aber auch der Behandlung von Traumata, besonders bei Kindern. Es komme Menschen in Syrien selbst und Flüchtlingen in Nachbarländern zugute.

Die Vereinten Nationen hatten am Montag wegen fehlendem Geld  gewarnt, die Lebensmittelhilfe für hunderttausende Syrer kürzen zu müssen. Dies sei schon in den letzten Wochen geschehen, gab das UN-Büro zur Koordinierung humanitärer Angelegenheiten in New York an. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat die Welt dazu aufgerufen, bei der Konferenz in Kuwait umgerechnet mehr als 1,1 Milliarden  Euro bereitzustellen, zu denen die EU-Kommission nun 100 Millionen Euro beisteuert. Sie hoffe, dass dies die europäischen Regierungen ebenfalls zu weiteren Hilfen ermuntere, erklärte Georgieva.

Georgieva forderte zudem «alle Parteien in dem Konflikt» auf, den humanitären Helfer Zugang zu den Notleidenden zu gewähren. Sonst seien alle Hilfsgelder nutzlos. «Bitte lassen Sie uns unseren Job machen», sagte Georgieva.

Quelle: n-tv.de

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