Kurznachrichten

Trotz Pferdefleisch-Skandal: EU-Kommission hält bisherige Kennzeichnung für ausreichend

Die EU-Kommission erachtet es nicht für notwendig, als Reaktion auf den jüngsten Pferdefleisch-Skandal die Kennzeichungsregeln für fleischhaltige Fertigprodukte zu ändern.

Wie der Sprecher von Verbraucherschutzkommissar Tonio Borg am Dienstag in Brüssel sagte, sei es «verfrüht», Angaben über die Herkunft des verarbeitenden Fleischs verpflichtend zu machen. Während seit des Auftretens der Rinderkrankheit BSE die Herkunft von frischem Rindfleisch im Handel angegeben werden muss, reicht auf Fertigprodukten die Angabe, welches Fleisch verarbeitet wurde - nicht jedoch, woher es stammt.

In dem aktuellen Skandal geht es um Fertiglasagnen des britischen Unternehmens Findus, die anders als auf der Verpackung angegeben kein Rindfleisch, sondern Pferdefleisch enthielten. Das Fleisch gelangte aus Rumänien nach Frankreich, wo es für Findus verarbeitet wurde. Die Regeln zur Zurückverfolgbarkeit von Fleisch funktionierten, verteidigte der Kommissionssprecher bestehende Bestimmungen zum Umgang mit Fleisch.

Quelle: n-tv.de

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