Kurznachrichten

Öffentlicher Dienst: Erneute Warnstreiks aus Landesebene

Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes der Länder haben die Gewerkschaften am Mittwoch ihre Warnstreiks in mehreren Bundesländern fortgesetzt.

In Nordrhein-Westfalen legten mehr als 1000 Beschäftigte der sechs Universitätskliniken Düsseldorf, Essen, Bonn, Köln, Aachen und Münster die Arbeit nieder, wie ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi in Düsseldorf sagte. Proteste waren unter anderem auch in Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Sachsen-Anhalt und im Saarland geplant. Auf einer Kundgebung in Saarbrücken wollte Verdi-Chef Frank Bsirske sprechen.

Mit den Protestaktionen wollen die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes den Druck auf die Arbeitgeber vor der nächsten Tarifrunde am 7. und 8. März erhöhen. Die Gewerkschaften fordern 6,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt für die insgesamt 750.000 Länder-Angestellten. Am vergangenen Donnerstag war die zweite Tarifrunde vorzeitig vertagt worden, nachdem die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) kein Arbeitgeberangebot vorgelegt und die Gewerkschaftsforderung als überzogen zurückwiesen hatte. Der TdL gehören alle Bundesländer außer Hessen an.

Ausführlich
Tausende im Ausstand

Quelle: n-tv.de

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