Kurznachrichten

Konjunktur Euro-Zone: Etwas Hoffnung für den griechischen Arbeitsmarkt

Der griechische Arbeitsmarkt zeigt erste Anzeichen einer Besserung: Im Mai gab es mehr Einstellungen als Entlassungen. Wie das Arbeitsministerium am Montag in Athen mitteilte, wurden 124 295 Menschen eingestellt. Dagegen seien 68 562 Arbeitnehmer entlassen worden oder hätten gekündigt.

Auch die Bilanz der ersten fünf Monate ist positiv: Von Januar bis Ende Mai wurden 76 193 Menschen mehr eingestellt als entlassen. Diese ersten Hoffnungsschimmer hängen mit der Tourismussaison zusammen, wie es aus Kreisen des Gewerkschafts-Dachverbandes des privaten Sektors (GSEE) hieß.

 «Es ist ein weiteres positives Zeichen», erklärte Arbeitsminister Ioannis Vroutsis im Rundfunk. Griechenland setze «den Kampf gegen die schlimmste Auswirkung der Finanzkrise, die Arbeitslosigkeit, fort». Dabei dürfe man jetzt nicht nachlassen. Griechenland gehört zu den Euroländern mit der höchsten Arbeitslosigkeit, derzeit liegt sie bei 27 Prozent. Mehr als 60 Prozent der jungen Leute sind ohne Job

Quelle: n-tv.de

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