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Umsetzung der Reformauflagen: Geldgeber kontrollieren Athens Fortschritte

Vertreter der Geldgeber-Institutionen haben die Kontrollen zum griechischen Reformprogramm fortgesetzt. Heute sollte es um Reformen im Rentensystem, im Bereich Verwaltung, den drohenden Fehlbetrag im Haushalt und die Steuereinnahmen gehen, hieß es aus Kreisen des Finanzministeriums in Athen. Die Kontrollen liefen bereits den dritten Tag in Folge.

Die Reformen vor allem im Bereich Renten und neue Steuern sind aber umstritten. Das Land wird von einer massiven Streikwelle erschüttert. Am Donnerstag soll es die bislang umfangreichsten Aktionen geben, die Gewerkschaften sprechen von einem "Generalstreik". Fast alle Berufsgruppen wollen sich daran beteiligen.

Die Experten der EU-Kommission und Europäischen Zentralbank (EZM), des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) und des Internationalen Währungsfonds (IWF) werden voraussichtlich bis Ende dieser Woche in Athen bleiben. Sie wollen erst dann wieder zurückkehren, wenn sie überzeugt sind, dass alles unter Dach und Fach ist, hieß es aus Kreisen des Finanzministeriums weiter.

Quelle: n-tv.de

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