Kurznachrichten

Aussetzung des Restrukturierungsplans: Gericht stoppt Stellenabbau bei Peugeot

Das massive Sparprogramm des französischen Autoherstellers PSA Peugeot liegt vorerst auf Eis. Ein Pariser Berufungsgericht ordnete zunächst eine Aussetzung des Restrukturierungsplans an, bis der Konzern Beratungen mit den Arbeitern in zwei Werken beendet hat, die zum Zulieferer Faurecia gehören.

Das Sportgramm sieht unter anderem die Streichung von 8000 Stellen vor. An der Börse verloren Peugeot-Aktien nach dem Bekanntwerden der Entscheidung am Dienstag mehr als zwei Prozent auf 6,16 Euro.

Peugeot versuchte, Investoren zu beruhigen. "Die Verhandlungen sind nicht ausgesetzt, sondern werden weiter Fortschritte machen", sagte ein Sprecher. Im Rahmen des Umbaus soll das Werk in Aulnay bei Paris geschlossen werden. Die Gewerkschaft CGT war gerichtlich gegen die Pläne vorgegangen, weil die Beschäftigten von zwei Faurecia-Werken, die betroffen sind, nicht konsultiert wurden. Dies werde sofort nachgeholt, versicherte der Peugeot-Sprecher. Diese Gespräche müssen zunächst abgeschlossen werden, bevor das Unternehmen sein größeres Sparprogramm finalisieren kann, was bis spätestens März geschehen soll.

Quelle: n-tv.de

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