Kurznachrichten

Rauchentwicklung im Jet: Germanwings-Maschine in Köln evakuiert

Wegen einer Rauchentwicklung in der Maschine wurde am Montag ein Germanwings-Jet vor dem Start am Kölner Flughafen evakuiert. Fluggäste hätten kurz nach dem Einstieg eine Rauchentwicklung im hinteren Teil des Flugzeugs vom Typ A319 bemerkt.

Daraufhin gab der Pilot die Anweisung, die Maschine zu räumen, so ein Sprecher der Lufthansa-Billigtochter Germanwings am Dienstag. Die 41 Passagiere und fünf Crewmitglieder verließen den Jet, der am frühen Morgen von Köln/Bonn nach Mailand fliegen sollte, auf normalem Wege. Drei Besatzungsmitglieder seien danach ins Krankenhaus gebraucht und ohne Befund entlassen worden. Die Fluggäste traten ihre Reise in einer Ersatzmaschine an. Angaben zu den Ursachen für die Rauchentwicklung machte der Sprecher nicht. Techniker von Germanwings sowie der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) prüften das Flugzeug nun.

Im Herbst war Germanwings wegen eines anderen Vorfalls in die Schlagzeilen geraten. Ein Airbus der Gesellschaft war im Dezember 2010 offenbar knapp einer Katastrophe entgangen. Aus einem Bericht der BFU ging hervor, dass die beiden Piloten im Landeanflug durch belastete Kabinenluft beinahe in Ohnmacht gefallen wären. Grund waren offenbar giftige Öldämpfe. Germanwings selbst sprach von einem Vorfall, bei dem Passagiere und Personal an Bord der betroffenen Maschine nicht gefährdet gewesen seien. Der Flugkapitän habe zu jeder Zeit alles unter Kontrolle gehabt, hieß es damals von Germanwings.

Quelle: n-tv.de

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