Kurznachrichten

Minijob-Offensive: Grünen-Vorschlag trifft auf Kritik

Der Vorstoß der Grünen zur Verringerung der Zahl der Minijobs ist in der schwarz-gelben Koalition zumeist auf Ablehnung gestoßen.

Grünen-Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt schlug in der «Rheinischen Post» vom Donnerstag vor, die monatliche Verdienstgrenze für sozialversicherungsfreie Jobs von 450 auf 100 Euro zu senken. Vertreter von Union und FDP kritisierten, damit würden Minijobber in die Arbeitslosigkeit getrieben.

Die Erwartungen an die von der früheren rot-grünen Bundesregierung eingeführten Minijobs hätten sich nicht erfüllt, begründete Göring-Eckardt den Vorstoß: Sie seien nicht - wie geplant - zu Brücken in den ersten Arbeitsmarkt geworden. Durch eine Reform hingegen könnten mehr reguläre Arbeitsplätze entstehen. In Berlin erklärte sie, Minijobs seien vor allem für viele Frauen eine «Armutsfalle».

Quelle: n-tv.de

Empfehlungen