Kurznachrichten

Eurozone: Industrieproduktion bricht im September ein

Die Industrieproduktion in der Eurozone ist im September auf breiter Front eingebrochen. Die Erzeugung sackte gegenüber August saisonbereinigt um 2,5 Prozent ab, wie die europäische Statistikbehörde Eurostat mitteilte. Im August war sie nach revidierten Berechnungen um 0,9 Prozent gestiegen. Vorläufig war ein Plus von 0,6 Prozent gemeldet worden.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat fiel die Industrieproduktion (ohne Bauwirtschaft) in der Eurozone im September um 2,3 Prozent. Im August war sie revidiert um lediglich 1,3 Prozent gesunken, vorläufig war ein Minus von 2,9 Prozent ausgewiesen worden. Volkswirte hatten im Mittel für September einen Rückgang im Monatsvergleich um 2,0 Prozent und ein Minus auf Jahressicht von 2,1 Prozent prognostiziert.

Wie Eurostat weiter mitteilte, fiel die Industrieproduktion in der EU-27 im September um 2,3 Prozent gegenüber dem Vormonat und um 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

Die Produktion von Investitionsgütern fiel im Euroraum im September gegenüber dem Vormonat um 3,0 Prozent, die von Vorleistungsgütern um 2,0 Prozent und die von Gebrauchsgütern um 4,3 Prozent. Die Erzeugung von Verbrauchsgütern sank um 2,8 Prozent und die Produktion im Energiesektor um 1,8 Prozent.

Quelle: n-tv.de

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