Kurznachrichten

Verbraucherpreise Deutschland: Inflationsrate bleibt im Oktober stabil

Die Verbraucherpreise sind im Oktober um durchschnittlich 2,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt am Freitag mit.

Die Europäische Zentralbank spricht bei Werten von knapp unter zwei Prozent von stabilen Preisen. Die fünf Wirtschaftsweisen sehen derzeit keine Gefahr für einen Preisanstieg auf breiter Front. "Die Inflationsrate weist eine stabile Entwicklung auf", schrieben sie in ihrem Jahresgutachten für die Bundesregierung. "2012 und 2013 erhöhen sich die Verbraucherpreise voraussichtlich um jeweils 2,0 Prozent."

Grund für den Preisauftrieb im Oktober waren wie in den Vormonaten auch vor allem gestiegene Kosten für Energie. Sie waren im vergangenen Monat um 5,5 Prozent höher als im Oktober 2011. Vor allem Heizöl war demnach mit 11,3 Prozent deutlich teurer als noch vor einem Jahr. Auch die Preise für Gas und Strom zogen binnen eines Jahres an.

Überdurchschnittlich stark verteuerten sich Benzin und Diesel. Sie kosteten 5,4 Prozent mehr als im Oktober 2011. Haushaltsenergie verteuerte sich um 5,6 Prozent, leichtes Heizöl sogar um 11,3 Prozent. Besonders der hohe Benzinpreis verhinderte einen Rückgang der Inflation. Ohne Berücksichtigung der Energiepreise hätte die Inflation laut Statistik im Oktober bei 1,6 Prozent gelegen.

Die Preise für Nahrungsmittel stiegen im Vergleich zum Oktober 2011 um 3,3 Prozent an. Deutlich teurer wurden laut Statistik Obst und Gemüse, aber auch Fisch und Fleisch sowie Brot und Süßwaren. Günstiger waren hingegen Molkereiprodukte.

Quelle: n-tv.de

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