Kurznachrichten

American-Airlines-Mutter: Insolvente AMR erzielt wieder Gewinn

Der insolvente Mutterkonzern der US-Fluggesellschaft American Airlines hat im vierten Quartal wieder einen Gewinn erzielt - wenn auch größtenteils durch Sondereinnahmen bedingt. Im Gesamtjahr 2012 schrieb AMR aber noch einen Verlust von 1,88 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen blickt jedoch optimistisch auf 2013.

Im vergangenen Jahr wurde AMR noch durch Kosten von 1,7 Milliarden Dollar aus Restrukturierungsmaßnahmen belastet. AMR hatte besonders im vierten Quartal mit innerbetrieblichen Schwierigkeiten zu kämpfen. So meldeten sich in einem Konflikt mit den Piloten reihenweise die Flugzeugführer krank und es traten Wartungsprobleme an den Maschinen auf. Außerdem behinderten Hurrikan Sandy und ein Schneesturm im Nordosten im vergangenen November den geregelten Flugverkehr.

Wie es mit der Fluggesellschaft aus Texas nun weiter geht, ist weiterhin offen. Ob AMR eine Fusion mit US Airways ansteuert oder ob sie als unabhängige Firma aus dem Gläubigerschutz strebt, ist noch nicht entschieden. US Airways hatte im vergangenen November ein zweites Fusionsangebot abgegeben, auch weil sich die Ergebnisse der American Airlines verbessern und die Restrukturierungsmaßnahmen beinahe abgeschlossen sind. Eine Fusion der beiden Airlines würde nach Verkehrszahlen die größte Fluggesellschaft der USA schaffen, die sogar noch größer ist als Marktführer United Continental Holdings (UAL).

"Unsere Kraft hin zu einem starken, gesunden und kräftigen Konkurrenten aufzuerstehen, wächst", sagte Vorstandschef Tom Horton. "Mit dem, was wir bisher erreicht haben, glauben wir daran, im ersten Quartal wieder stärkere Ergebnisse präsentieren zu können."

Quelle: n-tv.de

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