Kurznachrichten

Stefan Jaecker: Investmentbanker verlässt Commerzbank für DC Advisory

Ein weiterer hochrangiger Investmentbanker kehrt der Commerzbank den Rücken und wechselt zur Konkurrenz. Stefan Jaecker, der bei der Commerzbank bisher für das Geschäft mit Übernahmen in Deutschland zuständig war, wechselt zu der auf den Mittelstand spezialisierten Investmentbank DC Advisory.

Wie sein neuer Arbeitgeber am Montag mitteilte, übernimmt Jaecker den Posten des Deutschland-Chefs. Jaecker arbeitete seit 1996 für Dresdner Kleinwort und nach der Übernahme der Dresdner Bank für die Commerzbank. Sein neues Amt tritt er am 1. April 2013 an. Er beerbt Ernst von Freyberg, der sich zum Jahresende mit 54 Jahren aus dem operativen Geschäft zurückziehen werde.

Bei der Commerzbank ist Jaecker der dritte Abgang innerhalb von drei Monaten. Er sollte eigentlich interimistisch auf den Chef des weltweiten M&A-Geschäfts, Philipp Mohr, folgen. Mohr wechselt zum Jahresende zur Investment-Boutique William Blair, die in Deutschland Fuß fassen will. Ein Nachfolger soll erst im neuen Jahr bestimmt werden. Auch Ute Gerbaulet, die seit 2007 Kapitalerhöhungen und Börsengänge für die Commerzbank begleitet hatte, verlässt die Bank.

DC Advisory - früher Close Brothers - gehört seit 2009 zur zweitgrößten japanischen Investmentbank Daiwa Securities. Jaecker führt dort eine sechsköpfige Geschäftsführung in Deutschland an. "Unsere Priorität ist das weitere Wachstum in Deutschland", sagte Wilfried Schmidt, der Daiwa Corporate Advisory (DC Advisory) in London führt. DC Advisory werde dazu auch weiter Personal aufbauen.

Quelle: n-tv.de

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