Kurznachrichten

Westliche Sanktionen: Iranische Einnahmen aus Öl-Geschäft halbiert

Iranischen Regierungsangaben zufolge sind die Einnahmen des Landes aus Öl-Geschäften aufgrund westlicher Sanktionen um 50 Prozent gefallen. Das sagte Wirtschaftsminister Schamseddin Hosseini laut der Tageszeitung «Dschomhuri Eslami» im Staatsfernsehen.

Er begründete dies mit durch Sanktionen verursachten Schwierigkeiten, das Geld aus dem Öl-Verkauf ins Land zu bringen. Im Juli war ein von der Europäischen Union verhängtes Öl-Embargo gegen Teheran in Kraft getreten. Seitdem kaufen die EU-Staaten kein iranisches Rohöl mehr.

Der Iran steht im Verdacht, unter dem Deckmantel eines zivilen Atomprogramms nach Nuklearwaffen zu streben. Die Regierung in Teheran weist dies zurück. Der Westen verhängte bereits eine Vielzahl von Sanktionen gegen den Iran, um das Land zu Zugeständnissen zu bewegen. Israel, das eine atomare Bewaffnung Teherans besonders fürchtet, drohte dem Iran mehrfach mit einem militärischen Angriff auf die Atomanlagen.

Gemäß Schätzungen der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) exportierte der Iran im November 1,3 Millionen Barrel Rohöl - gegenüber 2,2 Millionen im Vorjahresmonat.

Quelle: n-tv.de

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