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Für "Heiligen Krieg" rekrutiert: Italienische Ermittler nehmen Terrorverdächtigen fest

Die italienische Polizei hat wegen vermuteter Anschlagspläne einen irakischen Asylsuchenden festgenommen. Der 29-Jährige habe versucht, in seiner Aufnahmeeinrichtung im süditalienischen Crotone Dschihadisten zu rekrutieren, teilten die Behörden mit.

Außerdem soll er sich erfreut über das Attentat in Manchester, bei dem im Mai 22 Menschen getötet worden waren, geäußert haben. In einem von der Polizei abgehörten Telefonat mit seiner Schwester soll der Mann gesagt haben, er wolle den "heiligen Krieg" nicht im Irak, sondern in Italien führen.

"Ungläubigen" solle die Kehle durchgeschnitten werden. Nach Behördenangaben hatte der Iraker Fotos von Polizisten auf seinem Handy gespeichert. Vor wenigen Monaten sei er nach Rom gereist, um die Sicherheitslage in der italienischen Hauptstadt zu beurteilen. Im Gegensatz zu anderen europäischen Staaten ist Italien bislang von islamistischen Anschlägen verschont geblieben.

Allerdings führen die Spuren einiger der Attentäter in das Land, einige von ihnen lebten in Flüchtlingsunterkünften. Seit Anfang 2015 haben italienische Behörden 200 IS-Sympathisanten ausgewiesen.

Quelle: n-tv.de

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