Kurznachrichten

Erneute Brandopfer in Bangladesch: KiK und C&A sollen Brandschutzabkommen unterzeichnen

Nachdem bei einem erneuten Brand in einer Textilfabrik in Bangladesch wieder Näherinnen ums Leben gekommen sind, hat die Kampagne für Saubere Kleidung den Textildiscounter KiK und die Modekette C&A zur Unterzeichnung des Brandschutzabkommens aufgefordert.

An der Brandstelle vom Samstag sei neben französischen und spanischen Mode-Labeln auch das von KiK gefunden worden. «Wie viele Menschen müssen noch sterben, bis endlich  europäische Modemarken und Einkäufer handeln und für umfassende Sicherheit und Arbeitsschutz bei ihren Lieferanten Sorge tragen?», kritisierte Gisela Burckhardt von der Organisation.

Das Brandschutzabkommen sieht eine Verbesserung des Arbeitsschutzes vor und würde erstmals Gewerkschaften und Organisationen aus den Produzentenländern erlauben, Textilfabriken zu kontrollieren. Von europäischer Seite wurde es bislang nur von Tschibo unterzeichnet. Die Kampagne für Saubere Kleidung fordert seit Monaten, dass weitere Unternehmen dem Abkommen beitreten, damit es in Kraft treten kann.

Am Samstag waren bei einem Brand in einer Textilfabrik in einem Vorort von Dhaka sieben Arbeiterinnen ums Leben gekommen und 15 weitere verletzt worden. Das Feuer brach während der Mittagspause aus, weshalb sich die meisten Näherinnen gerade nicht im Gebäude aufhielten.

Quelle: n-tv.de

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