Kurznachrichten
Montag, 17. Juli 2017

Zusammenstoß mit ELN-Guerilleros: Kolumbianischer Soldat von Rebellen getötet

Bei einem Zusammenstoß mit einer Einheit der Guerilla-Organisation ELN ist ein kolumbianischer Soldat getötet worden. Wie die Armee am Sonntag (Ortszeit) mitteilte, ereignete sich der Vorfall in der Gegend von Cáceres im Norden des Landes. Die Armee kündigte eine Verstärkung der Truppen-Präsenz in der Region Bajo Cauca an. Die ELN ist die letzte aktive Guerillaorganisation in Kolumbien. Seit Februar führt sie Friedensgespräche mit der Regierung.

Im November 2016 hatte Bogotá ein historisches Friedensabkommen mit den Revolutionären Streitkräften Kolumbiens (Farc) geschlossen. Die UN-Beobachtermission für Kolumbien erklärte die Entwaffnung der Farc Ende Juni für abgeschlossen. Bei Kämpfen zwischen der Armee und der Farc, anderen linksgerichteten Guerillagruppen und rechten Paramilitärs wurden seit 1964 mehr als 260.000 Menschen getötet. Etwa sieben Millionen Menschen ergriffen die Flucht, mehr als 60.000 werden vermisst.

Quelle: n-tv.de

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