Kurznachrichten

Nach der Wahl in Niedersachsen: McAllister lässt politische Zukunft offen

Der abgewählte niedersächsische Ministerpräsident David McAllister (CDU) hat offengelassen, ob er Oppositionsführer in Hannover werden oder möglicherweise nach Berlin wechseln will.

Die CDU in Niedersachsen wolle sich ein paar Tage Zeit nehmen, um zu überlegen, wie man sich neu aufstelle, sagte McAllister am Montag in Berlin. Er sei noch bis zum 19. Februar amtierender Ministerpräsident und werde diese Funktion auch wahrnehmen. Zugleich verwies er auf die erste Sitzung des neu gewählten Landtages in Hannover am Dienstag. "Ich gehe davon aus, dass am Dienstag der amtierende Fraktionsvorsitzende Björn Thümler zum Fraktionsvorsitzenden gewählt wird", fügte er hinzu. Ob er später diese Funktion übernehmen wolle, sagte er nicht. Der 42-jährige McAllister hatte am Sonntag seinen Wahlkreis gewonnen und zieht damit mit einem Direktmandat in den neuen Landtag ein.  

In den vergangenen Tagen war spekuliert worden, dass McAllister im Falle einer Wahlniederlage ins Bundeskabinett wechseln könnte. Bundeskanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel  machte deutlich, dass sie McAllisters politische Karriere trotz der knappen Niederlage bei der Niedersachsen-Wahl nicht für beendet hält.

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Quelle: n-tv.de

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