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Konflikt in der Ost-Ukraine: Merkel telefoniert mit Putin

Einen Tag nach ihrem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko hat Bundeskanzlerin Angela Merkel auch mit Russlands Staatschef Wladimir Putin über den Konflikt in der Ost-Ukraine gesprochen. Das Telefonat sei auf Wunsch Putins geführt worden, teilte Regierungssprecher Steffen Seibert mit. In dem Gespräch sei es "vor allem um den Stand der Umsetzung der Minsker Vereinbarungen" gegangen.

Das Thema hatte Merkel bereits gestern mit Poroschenko bei dessen Besuch in Berlin erörtert. Die Kanzlerin zeigte sich dabei unzufrieden mit der Umsetzung des Abkommens. Merkel forderte der Erklärung zufolge Putin nun auf, den Einfluss Russlands auf die Separatisten in der Ost-Ukraine geltend zu machen.

"Die Bundeskanzlerin machte gegenüber Präsident Putin deutlich, dass für weitere Fortschritte in Richtung einer umfassenden politischen Lösung die Sicherheitslage in der Ost-Ukraine weiter verbessert, der Waffenstillstand eingehalten und der uneingeschränkte Zugang der OSZE-Beobachter zum gesamten Konfliktgebiet einschließlich der ukrainischen Staatsgrenze dauerhaft sichergestellt werden müsse", erklärte der Regierungssprecher. Merkel habe zudem die Notwendigkeit betont, rasch ein Gesetz über Kommunalwahlen im Donbass zu entwerfen.

Quelle: n-tv.de

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