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Dürre, Gewalt, Terrorismus: Müller fordert EU-Hilfe gegen Hungerkrise in Ostafrika

Gegen die Hungerkrise in Ostafrika hat Bundesentwicklungsminister Gerd Müller ein sofortiges Nothilfeprogramm gefordert. "Die Töpfe sind leer, im wahrsten Sinne des Wortes, es sterben Hunderte, es sind Millionen betroffen", sagte er am Rande eines EU-Treffens in Brüssel. Nach Angaben der Vereinten Nationen von Februar leiden derzeit mehr als 20 Millionen Menschen im Südsudan, in Somalia, im Nordosten Nigerias und im Jemen unter Mangelernährung.

Ursache sind eine anhaltende Dürre am Horn von Afrika, zum Teil aber auch bewaffnete Konflikte und Terrorismus. Müller forderte künftig vorausschauende Investitionen, um derartige Krisen zu verhindern. "Es kann nicht sein, dass erst furchtbare Bilder von sterbenden Kindern dazu führen, dass die Welt reagiert", sagte er. Für Herausforderungen wie Hunger und Klimaschutz habe man Lösungen, "wir müssen es nur wollen und tun". Alles andere sei Mord.

Quelle: n-tv.de

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