Kurznachrichten
Dienstag, 26. September 2017

Vorgehen gegen Rohingya: Myanmar wehrt sich gegen Vorwurf der "ethnischen Säuberung"

Der UN-Botschafter für Myanmar hat den Vorwurf der "ethnischen Säuberung" der muslimischen Minderheit der Rohingya in seinem Land von sich gewiesen.

"Die führenden Politiker in Myanmar haben lange für Freiheit und Menschenrechte gekämpft. Wir tun alles, um einen Genozid zu verhindern und werden eine solche Politik nicht unterstützen", sagte Hau Do Suan am Montag in seiner Rede vor der UN-Generalversammlung in New York.

Wie der US-TV-Sender ABC News berichtete, nahm er sein "Recht auf Erwiderung" wahr, um den wiederholten Vorwürfen anderer UN-Mitglieder während der sechstägigen Konferenz zu widersprechen.  Demnach sei die Anschuldigung "unverantwortlich" und "unbegründet". Aus dem ehemaligen Birma, wo die Mehrheit der Bevölkerung buddhistischen Glaubens ist, sind seit Ende August mehr als 430 000 muslimische Rohingya ins benachbarte Bangladesch geflohen. Das Militär soll in Rakhine mit brutaler Gewalt gegen Muslime vorgehen.  

Quelle: n-tv.de

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