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Reaktion auf Unterstützungsanfrage: Nato beteiligt sich vorerst nicht an Anti-IS-Kampf

Die Nato wird vorerst nicht direkt am Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) beteiligt. Die Verteidigungsminister der Bündnisstaaten beschlossen, mit einem Kompromiss auf eine entsprechende Unterstützungsanfrage der USA zu reagieren. Die Vereinigten Staaten sollen demnach Nato-Flugzeuge vom Typ Awacs für Einsätze außerhalb des Anti-IS-Kampfes nutzen können.

US-Awacs könnten dann verstärkt über Syrien und dem Irak eingesetzt werden. Die mit moderner Radar- und Kommunikationstechnik ausgestatteten Spezialmaschinen können zur Luftraumüberwachung und als fliegende Kommandozentrale eingesetzt werden.

Vor allem Deutschland hatte sich gegen eine direkte Nato-Beteiligung am Kampf gegen den IS ausgesprochen. Als Grund wurde genannt, dass ein Bündnisengagement die Friedensbemühungen im Syrien-Konflikt erschweren könnte.
 

Quelle: n-tv.de

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