Kurznachrichten

Nach langer Rekordfahrt: Neujahrsfest drückt Daimler-Absatz in China

Der Autobauer Daimler hat seine lange Rekordfahrt beendet: im Februar verkaufte das Unternehmen weltweit sechs Prozent weniger Autos. Aufgrund des Neujahrsfestes sank der Absatz vor allem in China.

Im Reich der Mitte brachen die Verkaufszahlen um knapp die Hälfte auf 10.134 Mercedes-Benz-Pkw ein, wie Daimler am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. Auch Verkaufsrekorde in Nordamerika, wo im Februar mit 24.517 Pkw 18 Prozent mehr Mercedes-Fahrzeuge ausgeliefert wurden, konnten die Einbußen durch China und den weiterhin schwachen westeuropäischen Markt nicht wettmachen.

Rund um den Globus zählte Daimler daher im vergangenen Monat nur 90.083 ausgelieferte Mercedes-Benz-Autos, 5,8 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Der Kleinwagen Smart verkaufte sich ebenfalls schlechter als vor Jahresfrist: Mit 7837 Fahrzeugen sanken die Verkaufszahlen um sieben Prozent.

Vertriebschef Joachim Schmidt bekräftigte dennoch sein Ziel, bis Jahresende weltweit mehr Pkw als 2012 ausliefern zu wollen. In den kommenden Monaten kämen die Kassenschlager E-Klasse und S-Klasse auf den Markt, zudem ein weiteres Kompaktmodell. Daimler strebe daher 2013 einen erneuten Pkw-Absatzrekord an.

Auch bei Audi sorgte das einwöchige chinesische Neujahrsfest, das 2012 im Januar gefeiert worden war, für sinkende Verkaufszahlen. Im Februar verkaufte die Marke mit den vier Ringen auf dem Kühlergrill nur 30.268 Pkw, 3,5 Prozent weniger als vor Jahresfrist. Audi ist unter den Oberklasse-Autobauern der Platzhirsch in China, wo die Bayern früher als ihre Konkurrenten in den Markt eingestiegen waren und lang vor anderen Marken Limousinen für Regierungs- und Behörden-Mitarbeiter liefern durften. Weltweit kletterte der Absatz von Audi im Februar um 3,2 Prozent auf rund 110.000 Autos.

Quelle: n-tv.de

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